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Die Nachtragsabrechnung des Bauauftrags - Kommunen vs. Claim-Management


Kategorie

Finanzen / Kommunalwirtschaft / Steuern

Termin

23.03.2020 - von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Anmeldeschluss

23.03.2020 10:00 Uhr

Dozent

Torben Schustereit

Ort

Liudgerhaus
Überwasserkirchplatz 3
48143 Münster
Deutschland

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Kurzbeschreibung

Auch wenn das Vergaberecht darauf abstellt, dass jeweils das wirtschaftlichste Angebot beauftragt werden soll, ist in der Praxis in den weit überwiegenden Fällen der Angebotspreis das alleinige Zuschlagskriterium. Hierfür gibt es auch gute Gründe. Nicht selten übersteigt die Schlussrechnungssumme den Angebotspreis allerdings erheblich. Gründe hierfür können Massen- und Leistungsänderungen oder Behinderungen der Bauausführung sein.

Die Bauunternehmen haben in den vergangenen Jahren ein ausgefeiltes Claim-Management aufgebaut, um sich ihre (berechtigten) Ansprüche zu sichern. Teilweise ist aber auch zu beobachten, dass die Unternehmen ihre Forderungen insbesondere gegenüber kommunalen Bauherren sehr hoch ansetzen. Möglicherweise liegt dies darin begründet, dass für viele Kommunen Bauleistungen ab einer bestimmten Größenordnung eher einen Ausnahmefall als die Regel darstellen und aus diesem Grund wenig Erfahrung in der Abwicklung vergleichbarer Vorhaben vorhanden ist.

Wer die Berechtigung von Vergütungs- und Nachtragsforderungen von Bauunternehmen prüfen möchte, muss die Vergütungssystematik des VOB/B-Bauvertrags kennen und wissen, welche Leistungen bereits von dem ausgeschriebenen Auftrag umfasst sind. Hierzu soll das Seminar einen Einblick verschaffen. Es richtet sich insbesondere an Mitarbeiter aus kommunalen Hoch- und Tiefbauabteilungen und will mehr "Waffengleichheit" für die kommunale Familie schaffen.

Seminarinhalt

-          Mögliche Vertragstypen der VOB/B

-          Leistungsumfang der beauftragten Leistungen – was muss genau im LV stehen?

o   Bau-Soll und Nachtrag

o   Schutzmaßnahmen gegen Nachträge – gibt es sie?

o   Widersprüchliche und unvollständige Leistungsbeschreibung

-          Behandlung der Einheitspreise bei Minder- und Mehrmengen sowie Nullpositionen

-          Änderung des Bauentwurfs und Beauftragung zusätzlicher Leistungen – zu welcher Vergütung?

-          Mehrvergütung bei Vergabeverzögerung

-          Mischkalkulation und Sittenwidrigkeit von Einheitspreisen inkl. Behandlung im Vergabeverfahren

-          Anforderungen an Stundenlohnarbeiten

-          Bauablaufstörungen – was muss der Auftragnehmer vortragen?

-          Aufmaß, Prüfbarkeit der Schlussrechnung und Ausschlusswirkung der Schlusszahlung

Leitung/Dozenten