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Kindeswohlgefährdung vermeiden - Aktuelle Möglichkeiten


Kategorie

Sozialrecht und Wohnen

Termin

04.11.2020 - von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Anmeldeschluss

04.11.2020 10:00 Uhr

Dozent

Jan Kepert

Ort

Haus des Landessportbundes
Ferdinand-Wilhelm-Fricke Weg 10
30169 Hannover
Deutschland

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Kurzbeschreibung

Sowohl bei der Gefährdungseinschätzung nach § 8 a SGB VIII wie auch bei der Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII und dem familiengerichtlichen Verfahren nach § 1666 BGB sind Entscheidungen zu treffen, die eine  vielschichtige Fallbeurteilung erforderlich machen. Zentrales Element ist dabei der Begriff der Kindeswohlgefährdung. Mit Beschluss von Februar 2019 hat jüngst der Bundesgerichtshof die Maßstäbe neu justiert, welche für die Bestimmung des Gefahrenbegriffs und die auf Rechtsfolgenseite zu treffenden Maßnahmen entscheidungserheblich sind. Dabei geht es insbesondere um die Frage, ob auf eine Kindeswohlgefährdung mit ambulanten Maßnahmen im Einverständnis der Eltern oder stationären Maßnahmen nach einem Sorgerechtsentzug zu reagieren ist. Von besonderer Bedeutung sind dabei auch die einzuhaltenden datenschutzrechtlichen Anforderungen.

Das Seminar richtet sich an alle Akteure, welche mit dem Kinderschutz befasst sind. Ziel ist es, den Teilnehmenden die aktuellen rechtlichen Entwicklungen im Kinderschutz zu vermitteln und einen Praxistransfer herzustellen.

Darüber hinaus berichtet Herr Prof. Kepert über seine Gutachten zu leider tragischen Fällen und gibt zahlreiche Tipps und Handreichungen, die zum Schutz von Kindern möglich sind.

Seminarinhalt

  1. Kindeswohlgefährdung vermeiden als oberstes Ziel
  2. Gefährdungseinschätzung nach § 8 a SGB VIII
  3. Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII
  4. Begriff der Kindeswohlgefährdung
  5. Beschluss des BGH vom Februar 2019
  6. Gefahrenbegriff
  7. Rechtsfolgenseite
  8. Ambulante / stationäre Maßnahmen
  9. Ergebnisse aus Gutachen
  10. Tipps und Handreichungen für die kommunale Praxis
  11. Fragerunde und Zusammenfassung
Leitung/Dozenten