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Online-Seminar: Aktuelles und Grundlegendes zum Urlaubsrecht - Die Übertragung der urlaubsrechtlichen Rechtsprechung des EuGH in das deutsche Urlaubsrecht


Kategorie

Personalrecht

Termin

01.07.2021 - von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Anmeldeschluss

01.07.2021 10:00 Uhr

Dozent

Ralf Zimmermann

Ort

Internet
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Deutschland

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Seminarinhalt

Das Mindesturlaubsgesetz für Arbeitnehmer (BUrlG) regelt den „Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub“. Zugleich setzt es Art. 7 der Richtlinie 2003/88/EG (Arbeitszeitrichtlinie) um. Bei seiner Auslegung und Anwendung sind deshalb die unionsrechtlichen Vorgaben zu beachten. Entscheidungen des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH), dem nach Art. 267 AEUV die Aufgabe der verbindlichen Auslegung von Richtlinien zugewiesen ist, haben das Bundesarbeitsgericht (BAG) wiederholt veranlasst, eine bestehende ständige Rechtsprechung zu ändern. Nach den Entscheidungen des EuGH in den Rechtssachen „Dicu“ und „Max-Planck-Gesellschaft“ hat das BAG seine Rechtsprechung zur Urlaubsberechnung sowie zur Befristung und zum Verfall von Urlaub durch eine richtlinienkonforme Auslegung neu justiert. Das Seminar zeichnet diese Entwicklung nach und zeigt weitere, damit zusammenhängende Problemfelder auf.

Inhalt

  • Urlaubsbegriff, Entstehen des Urlaubsanspruchs
  • Urlaub im ruhenden Arbeitsverhältnis (Sonderurlaub, Elternzeit, Altersteilzeit, Kurzarbeit)
  • Berechnung des Urlaubs bei Wechsel des Arbeitszeitregimes
  • Verfall des Urlaubsanspruchs am Ende des Bezugszeitraums, Mitwirkungsobliegenheiten des Arbeitgebers
  • Verfall des Urlaubsanspruchs bei einer Langzeiterkrankung des Arbeitnehmers
  • Verjährung des Urlaubsanspruchs
  • Verhältnis von gesetzlichem und tariflichen Urlaub